Die Kittelschürze
Um die Kleidung vor Schmutz zu schützen, gibt es die Kittelschürze, die man auch Vorbinder oder Vorstecker nennt. In Form von einem Kittel gearbeitet, meist mit kurzen Armen kennt man die Schürze als Berufsbekleidung, die auch heute noch zum Beispiel von Bäckern, Fleischern und Köchen getragen wird.Die Kittel mit den langen Armen werden auch als Berufsmantel bezeichnet. Das Material reicht von verschiedenen Stoffarten und Leder bis hin zum Gummi. In den siebziger Jahren war besonders die Herstellung aus dem pflege- und bügelleichten Nylon gefragt. Der dünne und leichte Dederonstoff war in damaligen Zeiten zum Nähen von Kittelschürzen unentbehrlich. Heute werden sie meist nur noch in Baumwolle angebotenen. Die viel und gern getragene Kittelschürze Schon in der Nachkriegszeit wurde die Kittelschürze als Kleidersatz getragen. Da die Hausfrau einen Vollzeitjob hatte, brauchte sie diese erst gar nicht ausziehen. Wohl kein anderes Kleidungsstück gab es in so vielen verschieden Farben und Mustern. Mit oder ohne Taschen, mit Knöpfen oder auch Bändern, für die Hausfrau von damals ein sehr wichtiges Kleidungsstück. Auch heute wird sie von Frauen der reiferen Generation noch gern getragen, nicht nur für die Hausarbeit, sondern zum Beispiel auch im Garten.
Die Kittelschürze heute In der amerikanischen Presse wird die Schürze in der heutigen Zeit als ein heißes Kleidungsstück der Saison bezeichnet. Auch in Deutschland sind diese Schürzen kaufbar. Einige Künstler machten daraus tolle Teile zum Anziehen, die so genannten „Smocks“, die man auch als tragbare Kunstwerke bezeichnen kann. Locker herabfallende Kleider versetzen seit einigen Jahren die Modewelt in Aufregung. Das gesamte Kleid wird aus einem einzigen Stück Stoff verarbeitet, es wirkt lässig und elegant. An passenden Schuhen zur neuen Art der Kittelschürze ist alles erlaubt zu tragen, ob mit oder ohne Absatz.