Zu einem der beliebtesten Kleidungsstücke gehört die Weste. Relativ neu ist dabei die Entwicklung der legeren Freizeitbekleidung. Man könnte das Kleidungsstück auch als ärmellose Jacke in Taillienlänge bezeichnen. Getragen wird sie über einem anderen Teil Oberbekleidung, wie beispielsweise der Bluse oder dem Hemd. In diesem Jahr ist das modische Zubehör wieder voll im Trend, ein praktischer Begleiter in der kalten Jahreszeit. Vielseitiges Kleidungsstück Das Material der Westen bietet eine große Auswahl, zum Beispiel Wolle, Leder, Wildleder und Baumwolle. Dem Farbmix sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt, ob nun bunt, kariert, gestreift oder einfarbig lassen sie sich gut zur Hose und zum Rock kombinieren. Der folkloristische Style wird durch den Besatz von Pailetten, Stickereien und Stoffbommeln erreicht. Westen aus Fell, Pelz und die mit Fransen sind dieses Jahr der besondere Renner. Die verschiedenen Stepp- und Daunenwesten sind eine gute Alternative zur Jacke und bieten die nötige Wärme im Freien.
Früher waren Westen eigentlich nur Bekleidungsstücke für den Mann. In die Taschen auf der Vorderseite wurde die beliebte Taschenuhr gesteckt. Im Geschäftsleben trägt auch heute die Frau diese Art von „Männerwesten“, nur das der Schnitt taillierter ist. Deshalb passt zur Bluse getragen eine Damenweste aus elegantem Anzugsstoff. Bei einem dreiteiligen Anzug ist nur die Rückseite der Weste aus einem anderen Stoff. Einsatzmöglichkeiten: Nicht nur in der Mode ist dieses Kleidungsstück unentbehrlich. Auch um den Oberkörper zu schützen, gibt es diese mit speziellen Funktionen. Im Straßenverkehr gibt es die Warnweste, die die Sichtbarkeit verbessert. Eine andere wird bei der Bundeswehr eingesetzt, die sogenannte Tarnweste. Auch die Schutz- und Rettungswesten kommen zum Einsatz. Die E-Weste wird zum Beispiel beim Fechten getragen, sie zählt die Treffer des Gegners. Im 19. Jahrhundert gab es zum Beispiel die Weste für den Diener, mit vielen Taschen, in denen er seine Utensilien verstauen konnte.