rolling, rolling, rolling
In der Urlaubszeit sind sie überall, doch auch in den Monaten im Jahr die nicht als solche ausgeschrieben sind trifft man sie, die Rollkoffer. Oder neudeutsch trolley. Wobei das eigentlich ganz gut passt, wenn der Ursprung des Wortes Troll ist. Selbst auf Klassenfahrten in der Grundschule kann man sie antreffen, junge, kleine Kinder die ihre Sachen nicht mehr tragen sonder mittels eines Rollkoffers hinter sich herziehen. Überall sind diese Rollkoffer Unterwegs. Jede Altersgruppe rollt, anstatt die meist ohnehin leichte Fracht zu tragen.
Klar wäre ja vielleicht auch mit Anstrengung verbunden. So geht man lieber sämtlichen Mitmenschen die sich unvorsichtiger Weise gerade in der Nähe eines Rollkoffermenschen befinden, tierisch auf die Nerven. Als ob die Geräuschkulisse an Orten wie Bahnhöfen, Haltestellen und Innenstädten nicht schon groß genug wäre. Nein das klappern und rattern der Rollkoffer muss auch noch sein. Wo ist die gute alte Tasche, der normale Koffer oder welches Transportmittel auch immer ohne Rollen nur geblieben. Klar gibt es Altersgruppen denen es durchaus zusteht die Last ihres Lebens nicht mehr auf den Schultern tragen zu müssen, sondern bequem hinter sich herzuziehen. Jedoch ein jeder gesunder Mensch unter fünfzig sollte noch in der Lage sein Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen. Deshalb fordert die GeschmaPo ganz entschieden „Rollkoffer zu Rucksäcken“!