Der Baumwoll-Twill


Baumwolle an sich schenkt uns Frische durch Natürlichkeit. Dabei wird die natürliche Funktion unserer Haut in Bezug auf Wärmeempfinden und Feuchtigkeitsausgleich durch das Gewebe unterstützt. Es ist atmungsaktiv und schränkt daher das Schwitzen ein.

Wie alle Pflanzen, so besteht auch die Baumwollfaser aus dem Baustoff Zellulose. Vergleicht man die Faser mit einer Zwiebel, so sind die einzelnen Schichten der Zellulose die „Häute“, die sich um einen Hohlraum der Faser im Inneren legen. Das ist der Grund für die Vorteile der Baumwolle. Sie isoliert gut Wärme und nimmt Feuchtigkeit auf.
Erstaunlich ist, dass die Kleidungsstücke, die aus Baumwolle bestehen über die Hälfte ihres eigenen Gewichtes Wasser aufsaugen und speichern können. Durch die luftige Struktur wird die Klimaregelung, die unserem Körper eigen ist, verstärkt und Temperaturunterschiede werden perfekt ausgeglichen.
Aus den vielfältigen Baumwollsorten werden je nach Bedarf die unterschiedlichsten Garne, Gestricke und Gewebe hergestellt. Der Variantenreichtum von Baumwoll-Geweben reicht dabei vom Klassiker Baumwoll-Twill bis hin zum modischen Baum-wollstretch.

„Twill“ kommt aus dem englischen und heißt „Köper“. Dieser Begriff wird in der Weberei verwendet und bezeichnet Wollgewebe aus Kammgarn und Kammgarn-Schuss und ist ein Baumwollfutterstoff mit Glanzausrüstung, z. B. Twill-Cord oder
Satin.

Heutzutage werden außer Freizeitmode wie Hosen, Röcken, Shirts, Shorts und Hemden, Handschuhe, Schals und Mützen, Kinderpullover und Sweatshirts auch die bei den Kids so heißgeliebten Caps (Baseball-Kappen) sowie auch Handtaschen etc. gefertigt.




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